Goslar

Kaiserstadt am Harz

Die tausendjährige Stadt Goslar ist ein erlebnisreiches Ziel für Ihre Städtereise und liegt zudem in herrlicher Natur direkt am Harz. Ihr besonderes Flair und ihre kulturellen Schätze machen die Kaiserstadt zu einem Anziehungspunkt für viele Besucher aus Nah und Fern. Eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten, Kirchen und Museen sind ein besonderes Erlebnis (nicht nur) für Kulturbegeisterte, aber auch wer im Urlaub einfach nur ausspannen möchte, ist in Goslar genau richtig. Die einzigartige Atmosphäre in den schmalen Gassen oder auf dem belebten Marktplatz mit seinen Cafés lädt zum Bummel und Genießen ein.

Hier finden Sie interessante Unterkünfte im Ortsteil Hahnenklee.

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Lage und Kontakt

Adresse

Tourist-Information der
GOSLAR marketing gmbh
Markt 7
D-38640 Goslar

Tel.:
+49 5321 78060
Fax:
+49 5321 780644

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Sehenswürdigkeiten der Kaiserstadt

Die historische Altstadt Goslars gilt als besonders gut erhalten und umfasst über 1500 Fachwerkhäuser aus verschiedenen Epochen. Alte Gilde- und Bürgerhäuser versprühen einen warmen altertümlichen Charme. Das Bäckergildehaus zeigt an der Ostfront immer noch das Gildezeichen der Bäcker mit dem Goslarer Adler, der von Backwerk umgeben ist. Bei einem Besuch in Goslar sollte man sich einen Spaziergang oder Bummel durch die malerischen Gassen der Goslarer Altstadt nicht entgehen lassen.

Das Rathaus der Kaiserstadt wurde im 15. Jahrhundert erbaut und dann 400 Jahre lang immer wieder durch Anbauten erweitert. Seit 2011 wird das Bauwerk saniert ist deshalb zurzeit nicht von innen zu besichtigen.

An der Ostseite des Marktplatzes in Goslar befindet sich im Giebel des Hauses Markt 6 das Goslarer Glocken- und Figurenspiel. Vier Mal am Tag öffnen sich die drei Türchen und die Figuren, die die Geschichte des Bergbaus bebildern, treten zur Glockenmusik heraus.

Im Süden von Goslar am Fuße des Rammelsbergs befindet sich die ca. 6 Hektar große Kaiserpfalz. Sie wurde zwischen 1040 und 1050 erbaut und war über 200 Jahre lang Schauplatz von Reichsversammlungen und Hoftagen.

Die Stiftkirche ist auch als Goslarer Dom bekannt und hat im Laufe der Jahrhunderte viele bedeutende geistliche Würdenträger hervorgebracht. Heute ist von der Stiftkirche nur noch die Domvorhalle erhalten geblieben. An ihrer Front befinden sich beeindruckende Stuckplastiken, die unter anderem die Schutzpatronen Simon und die Heilige Maria mit Jesus auf dem Arm zeigt.

In der Ulrichskapelle ist ein Sarkophag ausgestellt, auf dem eine Plastik von Kaiser Heinrich III. liegt. Darin wird auf Wunsch Heinrichs sein Herz aufbewahrt, denn die Kaiserpfalz in Goslar war die Lieblingspfalz des Kaisers. Goslar hat noch zahlreiche weitere historische Kirchen und Kapellen zu bieten.  Darunter die Christuskirche, die Marktkirche St. Cosmas und Damian, die Klauskapelle und die barocke Stiftkirche St. Georg.

Sehenswert ist auch die alte Stadtbefestigung der ehemaligen Kaiserstadt Goslar. Von ihr sind noch Wallanlagen, der Zwinger und ein Tor erhalten. Die Wallanlagen befinden sich im Süden von Goslar und sind heute Teil wunderschöner grüner Gärten und Parks rund um die Stadt.

Im Zwinger konnten im Ernstfall auf 4 Etagen 1000 Soldaten hinter 6 Meter dicken Mauern zur Verteidigung der Stadt untergebracht werden. Heute befindet sich hier das Museum des späten Mittelalters. Das vom Zwinger flankierte Breite Tor ist eines der alten Stadttore von Goslar und kann im Rahmen einer Stadtführung besichtigt werden.

Das ehemalige Hospiz Großes Heiliges Kreuz ist ebenfalls eines der Highlights der Kaiserstadt Goslar. Ab 1254 fanden hier Bedürftige, Kranke, Waisen und Pilger eine Unterkunft und Nahrung. Es besteht aus einer großen Halle und Pfründnerstübchen, die heute von Kunsthandwerkern als Verkaufsstandorte genutzt werden. Hier kann man den Charme der alten Anlage genießen, durch die Erzeugnisse der Kunsthandwerker stöbern oder sich in einer Ausstellung über die Geschichte des Hauses informieren. Seinen ursprünglichen Zweck erfüllt das Gebäude jedoch auch heute noch: in einem der Seitenflügel des Gebäudes sind nämlich Altenwohnungen untergebracht.

Am Harzer Rammelsberg wurden bis 1988 Buntmetalle gewonnen. Nach 1000 Jahren Betrieb befinden sich hier nun ein Besucherbergwerk und ein Bergwerksmuseum. Das Erzbergwerk Rammelsberg und die Altstadt von Goslar wurden 1992 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Eine eindrucksvolle Auszeichnung, die die Zeugnisse des Bergbaus und der Stadtgeschichte Goslars zu einem der wertvollsten Kulturdenkmäler Deutschlands macht. Mit der Oberharzer Wasserwirtschaft zählt seit August 2010 das größte und bedeutendste Teich- und Grabenverbundsystem der Welt zum UNESCO-Welterbe.

Museen

  • Das Goslarer Museum am Museumsufer beherbergt historische Zeugnisse zu Geschichte, Kunst, Geologie und Mineralogie der Stadt Goslar. Hier kann zum Beispiel der berühmte Krodo-Altar und eine Ausstellung zum Alltag der Bürger Goslars angesehen werden.
  • Das Zinnfigurenmuseum befindet sich in einer 500 Jahre alten Lohmühle. Hier wird den Besuchern die Geschichte Goslars an Hand von Miniaturen und Zinnfiguren nähergebracht. Außerdem gibt es regelmäßig Sonderausstellungen zu Themen wie Troja oder den Wikingern.
  • Im Zwinger der alten Stadtbefestigung ist das Museum des späten Mittelalters. Zu den Ausstellungsstücken gehören hier Rüstungen aus verschiedenen Zeitaltern und historische Waffen.
  • Das Mönchhaus Museum Goslar stellt Gemälde und Skulpturen der modernen Kunst der Goslarer Kaiserringträger aus.
  • Der Bahnhof Vienenburg ist der älteste erhaltene Bahnhof Deutschlands und Standort des Eisenbahnmuseums. Hobbylockführer können hier der Geschichte der Eisenbahn in Deutschland auf die Spur gehen, sich den Bahnhof als Miniatur ansehen, so wie er in den 60ern war und epochengerechte Züge fahren sehen.

Kultur und Freizeit in Goslar genießen

In Goslar findet man allerlei Möglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben oder sich kulturell zu bilden. Bei einem der geführten Stadtrundgänge können Besucher die Altstadt zu Fuß erkunden. Ganz individuell lässt sich die Altstadt auch mit dem Audioguide entdecken: audioguide.goslar.de Oder man nimmt Platz in der Kutsche oder der Bimmelbahn, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten ganz bequem und ohne schmerzende Füße zu genießen. Die Goslar-App "Natur erleben" bietet auch für die Altstadt spannende Erkenntnisse iund lädt zum Wandern ein.

Das AQUANTIC in Goslar bietet einerseits mit dem Schwimmpark am Osterfeld überdachten Badespaß sowie im Sommer auch ein Freibad für die kleinen und großen Kaiserstadtbesucher. Im Sommer laden das Freibad Vienenburg und das Freibad Oker zu gemütlichen Stunden in der Sonne und dem Becken mit der Familie ein. Auch Seen mit Badestellen sind beliebte Ziele an heißen Tagen.

Sportbegeisterte finden rund um Goslar zahlreiche Wanderweg in der nahen NaturOder sie besuchen gemeinsam mit der Familie die Bowlingbahn und verbringen dort einen entspannten Nachmittag. An warmen Tagen lädt die Minigolfanlage dazu ein, sich sportlich zu betätigen und dabei die Sonne zu genießen.

Wer schon immer wissen wollte, wie es sich anfühlt zu fliegen, kann bei der Drachen- und Gleitschirmschule zusammen mit einem erfahrenen Gleitschirmflieger im Tandemflug über das Gebiet um den Rammelsberg schweben.

Goslar ist sehr kinderfreundlich und zeigt das auch. Abenteuerlustige Kinder kommen auf den zahlreichen Spielplätzen oder auf dem Walderlebnispfad auf ihre Kosten. Auf dem Pfad können sie gemeinsam mit anderen unter anderem in einem Waldbett liegen, auf dem Waldxylophon spielen, im Balancierbereich ihr Gleichgewicht testen und ein Insektenhotel besichtigen.

Das Kulturkraftwerk Harz Energie bietet ein abwechslungsreiches Programm, vom Kabarett, bis hin zu Figurentheater und Konzerten an. Im Goslarer Cineplex können die neusten Hollywoodstreifen angesehen werden.

Beliebte Ausflugsziele in der Nähe von Goslar führen die Besucher in die Natur. Der Baumwipfelpfad Bad Harzburg ermöglicht es, die Natur aus einer neuen Perspektive zu sehen. Hier gibt es einen Einblick in die umliegende Tier- und Pflanzenwelt des Naturparks Harz und erlebnisreiche Führungen. Wanderer können die Natur auf einem der zahlreichen Wanderwege rund um Goslar genießen.

Gastronomie – Schlemmen und Genießen in Goslar

Die Gastronomieszene in der Kaiserstadt sorgt dafür, dass sich Tagesgäste und Urlauber in Goslar besonders wohlfühlen - für jeden Geschmack findet sich das passende Angebot. In Restaurants, Kneipen, Cafés und Bistros können Besucher den Tag mit einer Tasse Kaffee beginnen oder bei einer Brause oder einer Goslarer Gose ausklingen lassen.

Die Goslarer Gose ist die ganz eigene Biersorte der Stadt und wird nach historischem Rezept gebraut. Die originale Gose bekommt man zum Beispiel im Brauhaus Goslar. Hier können Besucher sich bei einer der Führungen durch die Gasthausbrauerei über die Bierbraukunst in Goslar informieren. Direkt an der Marktkirche befindet sich „Die Butterhanne“. Das historische Wirtshaus bietet unter anderem Harzer Wildspezialitäten und hausgemachte Kuchen an.

Ein Haus mit besonderem Flair ist das Barock-Café Anders am Hohen Weg. In dem alten Fachwerkhaus kehren Feinschmecker ein, um von den Tortenspezialitäten der hauseigenen Konditorei zu kosten. Im Boulevardcafé, Barocksaal oder Pfauensaal können die Gäste in historischer Atmosphäre auch ihr Frühstück oder Mittagessen genießen.

Abends zieht es die Menschen in Goslar in eine der gemütlichen Bars in der Stadt. Im Köpi am Markt treffen sich Jung und Alt auf ein Bier oder einen Cocktail und können dabei die Champions-League schauen. Im Sommer laden die Terrassen vom Schiefer oder Tim's 5 Tageszeiten Besucher auf einen Drink ein.

Im Erzbergwerk Rammelsberg kann das Tscherperessen gekostet werden. Die Bergleute führten damals als einziges Essbesteck das Tscherper mit sich, dass auch als Werkzeug diente. Danach wurde dann die Bergmannskost benannt. Sie besteht aus Harzer Schmorwurst, Hausschlachtewurst, Thüringer Mett mit Zwiebeln, Harzer Käse, Schmalz, Gurken und Brot. Zum Runterspülen tranken die Bergleute Bier oder Bergmannsschnaps.

Regelmäßige Veranstaltungen in Goslar

  • Seit 1975 verleiht der Verein zur Förderung moderner Kunst in Goslar den Kaiserring an bedeutende moderne Künstler. Hierfür findet im Oktober die feierliche Verleihung des Goslarer Kaiserrings statt.
  • Am 30. April wird in Goslar Walpurgis gefeiert. Der Marktplatz verwandelt sich ab 13 Uhr in einen mystischen Hexenwald und der Marktbrunnen brodelt. Bei freiem Eintritt wird zu Live-Musik teuflisch gut gefeiert und der Hexenbesen geschwungen.
  • Zwischen Ende Mai und Anfang Juni kommen nationale und internationale Kleinkünstler in die Stadt zu den Goslarer Tage der Kleinkunst. Gäste können sich hier unter anderem an Figurentheater, Gesangs- und Musikaufführungen und weiteren Kleinkunst-Acts erfreuen.
  • Zum Schützen- und Volksfest im Juni und Juli finden sich zahlreiche Fahrgeschäfte und Buden mit Leckerbissen in Goslar ein. Außerdem gibt es einen großen Festumzug, eine Bürgerparade, Schießen nach Plan, Ritterschießen, Feuerwerk und vieles mehr.
  • Den August begrüßt Goslar mit dem Kunsthandwerkermarkt. An rund 150 Ständen präsentieren Kunsthandwerker in den Gassen der historischen Altstadt Goslars ihre Erzeugnisse. Hier werden handgefertigte Kunst- und Alltagsgegenstände feilgeboten und die Künstler lassen sich bei der Arbeit auf die Finger schauen.
  • Das Vienenburger Seefest im August wird am Westufer des Vienenburger Sees unter dem Motto „Feuer & Wasser“ gefeiert. Drei Tage lang wird ein volles Programm mit Livemusik, großem Familienflohmarkt und sportlichen Aktivitäten am See geboten. Highlight des Samstags ist jeweils das große Höhenfeuerwerk über dem See.  
  • Beim dreitägigen Altstadtfest im September wartet die Stadt mit einem umfangreichen Programm für die ganze Familie auf. Bei Livemusik können regionale und überregionale Speisen genossen werden. Auf dem Flohmarkt machen sich die Besucher auf die Suche nach kleinen Schätzen.
  • Beim Kaisermarkt im Oktober können die Besucher sich ins Mittelalter zurück versetzten lassen. Auf dem Marktplatz in Goslar tummeln sich zahlreiche Ritter, Gaukler und Musikanten und es gibt einen verkaufsoffenen Sonntag.
  • Der Weihnachtsmarkt beginnt in Goslar im November und geht bis Ende Dezember. Auf dem Marktplatz laden 80 urige, liebevoll dekorierte Holzhütten zum Bummeln und Schlemmen ein. Im märchenhaften Weihnachtswald inmitten der historischen Altstadt lässt es sich umgeben von 60 weihnachtlich beleuchteten Nadelbäumen gemütlich Punsch trinken und die Adventszeit genießen.
Belebter Marktplatz in Goslar<br>(Quelle: GOSLAR marketing gmbH - Fotograf Stefan Schiefer)
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E-Mail: tourist-information@
goslar.de

Web: www.goslar.de
Daten
Einwohner: 51.000
Höhenlage: 267 bis 763 m
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